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Büro-Dienstleistungen

Seit 2014 bietet die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) der SoVD-Lebenshilfe einen Service für Büro-Dienstleistungen an.

In den Räumen an der Dortmunder Straße werden für externe ... mehr

Die Gärtnerei

Die GärtnereiDie Gärtnerei mit ihren Gewächshäusern, Arkaden und dem lebendig gestalteten Innenhof finden Sie im hinteren Bereich des Werkstattgeländes.

Hier arbeiten Menschen mit psychischen Erkrankungen im ... mehr

Lebenshilfe Witten e.V.

Lebenshilfe Witten e.V.Die Lebenshilfe Witten e.V., im Jahre 1960 als Elterninitiative gegründet, bietet Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung Assistenz und Begleitung auf dem Weg zu einem ... mehr

Ausgleichsabgabe

Ausgleichsabgabe senken – NUR WIE?

Hintergrund:

Die Ausgleichsabgabe betrifft private und öffentliche Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen. Die Beschäftigungspflicht von Menschen mit Schwerbehinderung liegt bei mindestens 5%.
Es ... mehr

Erfahrungsberichte

Die Lebenshilfe Witten bietet Plätze sowohl für das Freiwillige Soziale Jahr

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(FSJ) als auch für den Bundesfreiwilligendienst (BFD) an.

Was bewegt junge Menschen dazu, diese Möglichkeiten zu nutzen? Und welche persönlichen Erfahrungen machen sie in dieser Tätigkeit?

Zwei der Absolventen bei der SoVD-Lebenshilfe haben uns dazu Auskunft gegeben.

Jonas Halbe absolviert seit Januar 2017 sein Freiwilliges Soziales Jahr bei der SoVD-Lebenshilfe.

Nach dem Abitur hat er sich für ein Studium der Philosophie, der Politik und der Ökonomik entschieden. Die Universität Witten-Herdecke, an der er sich beworben hat, forderte als Zugangsvoraussetzung ein Praktikum im sozialen Bereich. Durch die Recherche im Internet stieß er auf das Angebot der Lebenshilfe.

Obwohl er also eher über Umwege bei uns landete, sieht er das FSJ als absolute persönliche Bereicherung an: „Es macht Spaß! Am Anfang musste ich mich an den 8-Stunden-Tag gewöhnen, das ging aber schnell.“ Der 18-jährige wird in den IDL (Industrie-Dienstleistungen) eingesetzt und hat bereits die Bürodienstleistungen, das Eingangsverfahren und den Dienst in der Küche kennengelernt und ist momentan in der Arbeitsgruppe beschäftigt, die die Liegeflächen für die Klinikbetten zusammensetzt. „Man öffnet sich für Neues“, erklärt Jonas Halbe. „Die unmittelbaren Kontakte zu den Menschen sind sehr bereichernd. Und es vermittelt mir die Fähigkeit und Bereitschaft, individuelle Lebenswege nachzuvollziehen und zu verstehen.“

Im Herbst wird er sein Studium beginnen – und die wertvollen Erfahrungen, die er im FSJ machen konnte, mitnehmen auf seinen weiteren Lebens- und Berufsweg, für den wir ihm alles Gute wünschen!

Monja Sabbagh wollte nach dem Fachabitur eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau machen. Als sie keinen Ausbildungsplatz bekam, beschloss sie, die Zeit sinnvoll zu nutzen und begann im September 2016 den Bundesfreiwilligendienst in der Werkstatt der SoVD-Lebenshilfe. Bekannte hatten sie auf diese Idee gebracht. Und schnell stellte sie fest, dass diese Entscheidung genau die richtige war: „Es hat mir von Anfang an viel Spaß gemacht! Selbst die Dinge, von denen ich mir anfangs nicht ganz sicher war, ob ich sie schaffen würde, zum Beispiel die Pflege. Ich mag meine Tätigkeit sehr!“.

Die 19-jährige hat den SMB (Schwerstmehrfach-Behinderten-Bereich) und die Hauptwerkstatt kennengelernt und ist momentan in den IDL beschäftigt. Sie hält den Bundesfreiwilligendienst für eine sehr sinnvolle und bereichernde Tätigkeit: „Sicher ist nicht jeder dafür geschaffen. Aber ich ermuntere meine Freunde, es auch zu probieren. Mir hat es sehr viel Orientierung ermöglicht.“

Und auch ganz neue Perspektiven – Ende August beginnt Monja Sabbagh nun ihre Ausbildung – als Heilerziehungspflegerin! Alles Gute!

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